Eine besondere Szene für mich, denn ich habe sie nicht nur selbst geschrieben, sondern habe, zusammen mit meinen beiden Spielpartnerinnen, die gesamte Vorproduktion übernommen. Eine schöne neue Erfahrung, wird so wiederholt!

Spiel

Sarah Eyfferth

Tina-Susann Rauter

Jessica-Vanessa Klassen

Tino Frers

Regie, Kamera, Schnitt

Alexander Resch // Showreel Hamburg




Das war eine sehr schöne Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Künstlerinnenkollektiv PACIFIC RED.

An zwei Abenden hat eine kleine Horde Schauspieler, unter der Regie von Dana Adana und Claire Schmartz, deren selbst geschriebenes Theaterstück How To Make A Revolution gelesen und "angespielt". Ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein konnte und einem so spannenden und relevanten Thema meine Stimme geben durfte. Ich habe nicht sehr viel über die Kulturrevolution in China gewusst, um nicht zu sagen "gar nichts". Dieses Thema wird in unserem europalastigen Geschichtsunterricht ausgeklammert und es gibt kaum Berührungspunkte, obwohl das Thema, für mich persönlich, selten so aktuell schien, wie heute.

How To Make a Revolution ist für mich eine Gegenüberstellung von Kulturen und Werten, ein permanentes Infragestellen des eigenen Lebenskonzeptes und die damit einhergehende Suche nach möglichen Alternativen. Doch wie kommt man da hin? Durch Demokratie? Umbruch? Putsch? Revolution? Ich habe keine Antwort, das Stück auch nicht, zum Glück.

Pics © Adam Carey




HOW TO MAKE A REVOLUTION

How To Make a Revolution

PACIFIC RED

In ihrer ersten Arbeit hinterfragt die Künstlerinnengruppe Pacific Red, das ambivalente Verhältnis des Individuums zu seiner materiellen Umgebung. Sie erkundet die Bedeutung und die Bedeutungslosigkeit der Güter, die Dringlichkeit und die Unmöglichkeit einer Revolution in der heutigen Zeit.

In How To Make a Revolution begegnen sich zwei Perspektiven: die Auseinandersetzungen der gegenwärtigen europäischen Überflussgesellschaft und eine Erzählung aus der chinesischen Kulturrevolution (1966–1976), der Zeit des Mangels und des Verbots. Mittels eines Spiels mit Objekten wird eine vergangene Revolution und politische Katastrophe reenacted und eine radikale Veränderung der Gesellschaft herbeigesehnt.

Das Video-Screening wird begleitet durch die szenische Lesung eines Theaterstücks, das im Arbeitsprozess entstanden ist und einen weiteren thematischen und ästhetischen Diskussionsraum eröffnen soll.

18:00 Einlass

19:00 Video-Premiere How To Make a Revolution

19:20 Szenische Lesung

Von:

Pacific Red

Dana Adana und Claire Schmartz (Text und Konzept), Marisa Burkhardt (Produktionsleitung), Mole Cule (historische Kontextualisierung), Tetyana Gryniva (Video), Andrea Künemund (Szenografie), Gregor Ottow (Musik)

Mit:

Stephanie Amarell, Deborah Muriel Blum, Sarah Eyfferth, Maximilian Gehrlinger, Len Jakobsen, John Ludwig, Luca-Zoé Renz

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